
Ⅰ.Standardisierte Start- und Abschaltverfahren (Basisschutz)
1.Vorstartprüfung
Gehen Sie um die Maschine herum und prüfen Sie Karosserie, Ketten / Reifen und Ölleitungen visuell auf Beschädigungen oder Leckagen; kontrollieren Sie den Füllstand von Motoröl, Kühlmittel, Hydrauliköl und Kraftstoff und füllen Sie bei niedrigem Stand umgehend nach; überprüfen Sie Batterieanschlüsse, Beleuchtung, Hupe und Steuerhebel auf ordnungsgemäße Funktion. Lassen Sie eine kalte Maschine nach dem Start 35 Minuten im Leerlauf warmlaufen; vermeiden Sie unbedingt sofortigen Volllastbetrieb nach dem Start.
2.Korrektes Abschaltverfahren
Senken Sie nach Arbeitsende den Löffel vollständig auf den Boden und fahren Sie den Arm ein, um den hydraulischen Restdruck abzubauen; parken Sie die Maschine auf ebenem, festem Untergrund, vermeiden Sie steile Hänge oder wassergefährdete Niederungen; im Winter lassen Sie Restwasser aus dem Kühler ab (bei Modellen ohne Frostschutzmittel); bei Langzeitlagerung klemmen Sie den Minuspol der Batterie ab.
Ⅱ.Betriebsgewohnheiten (zentraler Verschleißschutz; Verminderung mechanischer Abnutzung)
1.Vermeiden von rüpelhaftem Betrieb
Ziehen oder drücken Sie die Steuerhebel nicht heftig; vermeiden Sie häufige scharfe Bremsungen und Kurven; es ist streng verboten, mit der Löffelseite Material abzuschaben, schwere Objekte zu hebeln oder andere Fahrzeuge abzuschleppen. Dadurch werden Ausleger, Arm und Bolzen durch Überlast verformt.
2.Last- und Motordrehzahlsteuerung
Vermeiden Sie dauerhaften Überlastbetrieb; Achten Sie darauf, dass Grab und Hebearbeiten die Nennlast des Geräts nicht überschreiten; fahren Sie auf weichem Boden mit niedriger Geschwindigkeit, vermeiden Sie langes ortsfestes Drehen der Ketten, um Verschleiß an Ketten und Stützrollen zu mindern.
3.Hinweise zum Fahren und Schwenken
Fahren Sie bei längeren Fahrten möglichst geradlinig mit niedriger Geschwindigkeit, um Kurvenhäufigkeit zu senken; bremsen Sie vor dem Schwenken vor; Hochgeschwindigkeitsschwenken, bei dem Löffel oder Maschinengestell gegen Böschungen oder Wände prallen, ist streng untersagt.
Ⅲ.Wartung des Hydrauliksystems (kritische, empfindliche Kernkomponente des Baggers)
1.Zeitgerechter Austausch von Flüssigkeiten und Filtern
Halten Sie die im Herstellerhandbuch vorgegebenen Wechselintervalle für Hydrauliköl, Motoröl und Getriebeöl streng ein; tauschen Sie gleichzeitig die zugehörigen Öl-, Hydraulik-, Diesel- und Luftfilter aus; mischen Sie niemals Öle oder Flüssigkeiten unterschiedlicher Marken.
2.Vermeidung von Flüssigkeitskontamination
Stellen Sie sicher, dass alle Betankungswerkzeuge sauber sind und Tank- und Hydraulikbehälterdeckel dicht verschlossen sind; verhindern Sie Schlamm-, Wasser- oder Staubeintritt in Leitungen; tauschen Sie beschädigte Hydraulikschläuche sofort aus, um Lufteinzug und Schmutzeintritt ins System zu verhindern.
3.Vermeiden von Überhitzung
Beim Sommerbetrieb bei hohen Temperaturen beobachten Sie Hydrauliköl und Wassertemperatur genau; schalten Sie bei Überschreitung sicherer Grenzwerte die Maschine umgehend ab zum Abkühlen. Reinigen Sie Staub, Pappelflusen und Schmutz von der Kühleroberfläche für uneingeschränkte Wärmeabfuhr.
Ⅳ.Schmierung und Abdichtung (Minderung von Trockenreibung und Leckagen)
Schmieren Sie gemäß Geräteschmierplan in vorgeschriebenen Intervallen, an vorgegebenen Stellen und mit festgelegten Fettmengen. Besonderes Augenmerk gilt Ausleger, Arm und Löffelbolzen, Drehlager und Fahrlager. Dichten Sie Dichtungen mit geringem Ölaustritt umgehend ab; Verzögerung bei kleinen Leckagen führt zu schnellem Verschleiß von Dichtringen und Buchsen.
Ⅴ.Betriebsumgebung und Baustellenschutz
1.Reinigen Sie nach Arbeiten in schlammigen oder überschwemmten Bereichen umgehend Fahrwerk und Ketten, um Korrosion zu verhindern und ein Blockieren von Bauteilen durch Schlamm und Trümmer zu vermeiden.
2.Schützen Sie bei Arbeiten mit Kies oder scharfkantigen Objekten Hydraulikschläuche und Kabelbäume ausreichend vor Scheuern und Durchstichen.
3.Treffen Sie in Regenzeiten Feuchtigkeitsschutzmaßnahmen; schützen Sie elektrische Steckverbinder und Steuergeräte vor Wassereinbruch; bei starker Sonneneinstrahlung können Kabine und Hydrauliköltank abgedeckt werden.
Ⅵ.Routinewartung und Störungsbeseitigung
1. Halten Sie den betriebsstundenbasierten Wartungsplan ein; führen Sie Kleinwartungen fristgerecht und Großwartungen vorschriftsgemäß durch und bewahren Sie vollständige Wartungsprotokolle auf.
2. Schalten Sie bei Störungen wie ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen, ruckartigen Bewegungen, Ölleckagen oder Leistungsverlust das Gerät sofort zur Fehlersuche ab; Betrieb im fehlerhaften Zustand beschleunigt den allgemeinen Verschleiß und die Zerstörung von Bauteilen.
3. Längere Stilllegung (über einen Monat): Starten Sie die Maschine einmal pro Woche, lassen Sie sie 10-15 Minuten im Leerlauf laufen und betätigen Sie alle Hydraulikfunktionen, um Bauteilkorrosion und Sedimentablagerungen in Hydraulikleitungen zu vermeiden.
Ⅶ.Kraftstoff- und Elektrik-System
Verwenden Sie nur normgerechten, hochwertigen Dieselkraftstoff; minderwertiger Kraftstoff verstopft leicht Leitungen und beschädigt Einspritzdüsen. Lassen Sie regelmäßig angesammeltes Wasser aus dem Kraftstoff-Wasser-Abscheider ab.
Halten Sie Batteriepole trocken und korrosionsfrei. Sorgen Sie für ordentlich verlegte und fest befestigte Kabel, um Scheuerstellen, Beschädigungen und Kurzschlüsse auszuschließen.